Gründonnerstag: Zeichen der Liebe gesetzt

Mit der FEIER VOM LETZTEN ABENDMAHL DES HERRN am Gründonnerstag begann das “Triduum Sacrum” – die “Heiligen Drei Tage”. Die diesjährigen Erstkommunionkinder nahmen als “Ehrengäste” teil. Der Kirchenchor unter der Leitung von Volker Burkhart gestaltete diesen Festgottesdienst mit erhebenden Gesängen. Tobias Straka ließ beim Glorialied die Orgel letztmals festlich erklingen und übernahm auch die Kantorengesänge. Pfarrer Markus Lettner erklärte in seiner ergriffenen Predigt die Fußwaschung, von der zuvor im Tagesevangelium zu hören war. Schließlich wurde dieses “Zeichen der Liebe Jesu” von ihm an den Erstkommunionkindern nachempfunden. Pfarrer Lettner legte dazu sein kostbares Messgewand ab und übernahm den Dienst des Dieners. “Dies ist mein Gebot: Liebet einander, wie ich euch geliebt!” erklang dabei immer wiederkehrend seitens des Kantors und der Gemeinde. Die Kommunion wurde bei dieser Feier unter beiderlei Gestalten (Brot & Wein) gereicht. Am Ende erfolgte die Übertragung des Allerheiligsten auf den “Gegeißelten-Heiland-Seitenaltar”. Der Chor sang dabei das “Pange lingua” und “Tantum ergo Sacramentum”. In Stille wurden die Altäre entblößt und somit ihres Schmuckes beraubt. Der Pfarrsaal füllte sich sodann bis auf den letzten Platz: Es folgte die Agape für alle Pfarrangehörigen. Der Pfarrgemeinderat mit Roswitha Spangler an der Spitze sorgte für dieses gute Gelingen bei Brot & Wein. Abschließend begleitet man bei der Ölbergwache in der Pfarrkirche Jesus in den Garten Gethsemani, in die Nacht seines Verrats und seiner Gefangennahme.