Feier vom Leiden und Sterben Jesu

Zur Todesstunde Jesu um 15:00 Uhr begann am Karfreitag in der Pfarrkirche die FEIER VOM LEIDEN UND STERBEN DES HERRN. Nach dem stillen Einzug des Priesters und der Ministranten folgte die Prostration des Zelebranten (das Hinstrecken auf den Boden). Bei der Wortgottesfeier wurden von Pfarrer Lettner sowie den Lektorinnen Barbara Laßleben und Angelika Straka die Passion nach Johannes vorgetragen. Die Großen Fürbitten mit den jeweiligen Rufen des Priesters und Kantors „Beuget die Knie“ – „Erhebet euch“ schlossen sich an. Zentraler Punkt dieser Feier war die Kreuzverehrung. Zuvor wurde das mit einem violetten Tuch verhüllte Kreuz herbeigebracht und mit dem dreimaligen Ruf „Ecce lignum crucis“ durch Priester und Kantor Schritt für Schritt enthüllt. Anschließend verehrten alle teilnehmenden Gläubigen das Kreuz mit einer Kniebeuge. Den Abschluss der Karfreitagsliturgie bildete die Kommunionfeier mit den konsekrierten Hostien der Abendmahlsmesse. Nachdem das Allerheiligste in der verschleierten Monstranz am Heiligen Grab ausgesetzt wurde, stimmte man zur Grablegung noch in das Lied „O Traurigkeit, o Herzeleid“ (GL 295) ein.
Tobias Straka gestaltete die Feier als Kantor von der Orgelempore aus mit, sang die Anti-phonen, antwortete mit den richtigen Tönen auf die gesungenen Rufe des Priesters und stimmte die Passionslieder an, da ja die Orgel bis zum Gloria der Osternacht schweigt. Es folgte die Gelegenheit der stillen und persönlichen Anbetung.