Der Stein ist weg! Das Grab ist leer! Der Tod ist tot! Das Leben lebt!

In der Pfarrgemeinde St. Ulrich wurde das größte Fest der Christenheit festlich gefeiert. Am Karsamstag um 20.00 Uhr trafen sich überaus zahlreiche Gläubige zu dieser großen und hoffnungsvollen Feier. Nach der Segnung des Osterfeuers und dem Einzug der neuen Osterkerze in unsere vollbesetzte Pfarrkirche erklang der dreimalige Ruf “Lumen Christi” durch Pfarrer Markus Lettner, es folgte sodann das Exsultet, der Osterlobgesang. Von der Osterkerze her wurde das Dunkel des Sakralraumes erhellt – die Osterkerzen der Gottesdienstbesucher wurden von den Erstkommunionkindern entzündet. Wir hörten die drei uralten Lesungen von den Lektorinnen Roswitha Spangler, Waltraud Koller und Maria Graf, die schon im Alten Bund auf Jesu Auferstehung hinweisen. Dazwischen sang Kantor Tobias Straka die jeweiligen Antwortpsalmen, zum Glorialied erklangen wieder alle Glocken sowie die Orgel. Organistin Meike Graf lies die “Königin der Instrumente” dabei aufbrausen und die Pfarrkirche erstahlte in festlichen Lichterglanz. Nachdem die neutestamentliche Lesung von Rudi Brogl vorgetragen wurde, stimmte der Kantor das dreifache, feierliche Osterhalleluja an und Pfarrer Markus Lettner verkündete sodann das Osterevangelium. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Lettner auf die Bedeutung des Steins und was dieser mit der Auferstehung Jesu zu tun habe. Dabei zog er die vielen Gottesdienstbesucher in seinen Bann. Schließlich folgte das Taufgedächtnis, das der Kantor mit der gesungenen Allerheiligenlitanei einleitet. Alle Gläubige wurden nach der Oster- und Taufwasserweihe sowie der Erneuerung des Taufversprechens mit diesem besprengt. Die Gemeinde sang dabei das Taufbundlied. Mit der Eucharistiefeier, dem festlichen Auferstehungsamt und der Speisensegnung endet die Osternachtsfeier, in der unsere große Zukunft nach diesem Erdenleben aufs höchste gefeiert wurde. Am Ende dankte Pfarrer Lettner dem Mesnerteam Angelika Straka und Georg Stadlmeier samt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die für den wunderbaren Kirchenschmuck und auch für den reibungslosen Ablauf sorgten. Fabian Boßle kümmerte sich um das Osterfeuer. Ein weiterer Dank ging an die Ministrantinnen und Ministranten sowie auch an die Erstkommunionkinder für das gute Mittun und für das großartige Durchhaltevermögen. Ein Osterwitz des Pfarrers durfte natürlich auch nicht fehlen! Nach dem festlichen Ostersegen hallte das Lied “Der Heiland erstand” überwältigend durch den geräumigen Kirchenraum.
In dieser Nacht wurde die WAHRHEIT gefeiert, denn die ersten Christen hätten sich damals nicht wegen einer Lügengeschichte umbringen lassen!