Ein „NO go“ für „JESUS to go“
Eigentlich stand das Fronleichnamsfest in diesem Jahr unter dem Motto „JESUS to go“ – leider wurde daraus ein „NO go“! Die heurige Fronleichnamsprozession war somit nur ein Torso, ja ein Rumpfstück dessen, wie wir sonst die Fronleichnamsprozession kennen und gestalten. Die Schlechtwetterzone hielt sich über Süddeutschland in einer seltenen Hartnäckigkeit. Der Vortag ließ Hoffnung aufkeimen und so liefen die Vorbereitungen an. Birken wurden aufgestellt, zahlreiche Fahnen aufgezogen und der Frauenbund sammelte Blüten und Blumen, um damit am Mittwoch-Abend zwei prachtvolle Blumenteppich erstmals und – Gott sei Dank! – auf Holzplatten zu zaubern. Eine nicht enden wollende Regenphase sorgte dafür, dass bereits frühmorgens um 7:00 Uhr die Prozession abgesagt werden musste. Binnen kurzer Zeit und ohne großen Schaden konnten die beiden Blumenteppiche in den Altarraum der Pfarrkirche gebracht werden. Dennoch wurde der Festgottesdienst unter Beteiligung sämtlicher Vereine mit ihren Fahnen, den Vertretern des öffentlichen Lebens und den Gläubigen aufs festlichste gefeiert. Anschließend hielt Pfarrer Markus Lettner zusammen mit PGR-Sprecherin Roswitha Spangler in der Pfarrkirche zwei Stationsaltäre ab, dazwischen folgte eine „kleine Prozession“ mit der großen Monstranz durch das Kircheninnere und es wurde der sakramentale Segen erteilt. Der Kirchenchor unter der Leitung von Volker Burkhart brachte lateinische Festgesänge zum Besten; Organist und Kantor Tobias Straka spielte an der Orgel und sang die Choralmesse „Missa Mundi“ sowie die „Psalmenmesse vom Allerheiligsten Sakrament“. Unter der Stabführung von Nica Schächtele bereicherte die Kolping-Jugendblaskapelle die Feierlichkeiten mit und stimmte am Ende das „Te Deum“ – „Großer Gott, wir loben dich“ an. „Trotz Regenwetter ein wirklich festliches und imposantes Fronleichnamsfest!“, konnte man von nicht wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder hören.




