Im Vertrauen auf ein Leben bei Gott: Gräbersegnung an Allerheiligen
In Hohenfels hat an Allerheiligen in bewährter Form die Feier für die Verstorbenen in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Ulrich stattgefunden. Pfarrer Markus Lettner deutete in seiner Predigt darauf hin, dass wir nicht den Tod, sondern das Leben feiern!“ – „Ich gehe meinen Weg vor Gott im Lande der Lebenden“ – wie es auch im Antwortpsalm gesungen wurde. „Viele können heutzutage mit dem Tod nichts mehr anfangen! Aber der Tod darf nicht totgeschwiegen werden, um die Zusage des Ewigen Lebens bei Gott erfahren zu können!“ Weiterhin vermittelte er, dass seit dem Allerheiligenfest des vergangenen Jahres 26 Mitchristen der Pfarrei aus dieser Welt geschieden sind. Diese Namen wurden verlesen und es wurde vor dem Altar jeweils ein Licht entzündet. Erstmals war auch das Bild des bzw. der Verstorbenen auf einer großen Leinwand zu sehen. Im Anschluss folgte der Friedhofsgang zur Gräbersegnung. In diesem Jahr sind wiederum überaus zahlreiche Gläubige sowie ehemalige Pfarrangehörige auf den „Gottesacker“ gekommen. Er selbst sei davon überzeugt, dass ein Besuch am Grab durchaus wichtig sei, um die persönliche Erinnerung und die Beziehung zu den Verstorbenen aufrecht zu erhalten, die uns geboren, erzogen, Gutes getan und auf dem Lebensweg begleitet haben“, so Pfarrer Lettner. „Darum hat die katholische Kirche diesen Gedenktag im kirchlichen Kalender!“ Für die musikalische und gesangliche Gestaltung der Feierlichkeiten sorgten Organist und Kantor Tobias Straka sowie das Blechbläser-Ensemble der Kolping-Jugendblaskapelle unter Stabführung von Wolfgang Laßleben.







