„Gute Beeren im Weinberg Gottes“ sein
Mit einem festlichen Familiengottesdienst feierte die Pfarrgemeinde am ersten Oktober-Sonntag das Erntedankfest. Liebevoll geschmückte Erntegaben vor dem Altar machten sichtbar, wofür wir an diesem Tag besonders danken: für die Früchte der Erde, für die Arbeit der Menschen und für all das, was unser Leben trägt.
Getreide, Obst, Gemüse, Brot, die Erntekrone, die Erntestecken der Erstkommunionkinder und ihrer Eltern sowie weitere Gaben erinnerten daran, dass vieles, was für uns selbstverständlich geworden ist, letztlich nicht selbstverständlich ist. Hinter jedem Brot stehen Erde, Wasser, Sonne, Arbeit und Zeit.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand deshalb die Einladung, saftige und gute Beeren im „Weinberg Gottes“ zu sein und somit am „Reich Gottes“ auf dieser Welt mitzuwirken.
„Erntedank bedeutet nicht nur auf die landwirtschaftliche Ernte zu schauen. Es geht auch um die vielen guten Dinge, die in unserem persönlichen Leben wachsen: Familie und Freundschaft, Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe, Friede, Gesundheit, Hoffnung und Glaube. Danke für das, was wir haben: Für die Menschen, die uns begleiten; für ein freundliches Lächeln. Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell verfügbar sein muss, lädt Erntedank dazu ein, innezuhalten und zu sagen: Danke!“, so Pfarrer Markus Lettner.
Musikalisch gestaltet wurde der Erntedankgottesdienst vom Happy-Day-Chor unter der Leitung von Irmgard Eichenseer.
















